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Studium und Bologna-Prozess

Die Donau-Universität Krems ist eine öffentliche Universität, die auf universitäre Weiterbildung spezialisiert ist. Als öffentliche Universität unterliegt sie den gleichen Prüf- und Rechenschaftspflichten gegenüber dem Bundesministerium wie alle anderen öffentlichen Universitäten Österreichs.
 
Akkreditierung
 
Nach österreichischem Recht ist für öffentliche Universitäten keine Verpflichtung zur Akkreditierung gegeben. Nichtsdestotrotz lässt die Donau-Universität Krems einzelne Lehrgänge durch internationale Agenturen akkreditieren.
 
Studium an der Donau-Universität Krems
 
Die Donau-Universität Krems bietet universitäre Weiterbildung in Form von Universitätslehrgängen an. Alle Universitätslehrgänge sind außerordentliche Studien (Universitätsgesetz §51(20)). Die Studierenden in Universitätslehrgängen sind demnach außerordentliche Studierende.
 
An der Donau-Universität Krems werden Programme mit Masterabschluss, akademische Programme und Zertifikatsprogramme (Kurzprogramme) angeboten. Im didaktischen Leitbild der Donau-Universität Krems ist die spezielle Ausrichtung der Studien auf berufstätige Studierende verankert.
 
Leistungen aus Universitätslehrgängen können für ordentliche Studien anerkannt werden. Die Entscheidungshoheit liegt immer bei der anerkennenden Organisation/Universität.
 
Universitätslehrgänge mit dem Abschluss „Master“
 
Die österreichischen Mastergrade in der Weiterbildung werden unter anderem nach Abschluss von Universitätslehrgängen verliehen, die in Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen entsprechenden ausländischen Masterstudien vergleichbar sind.
 
Bewertung in Österreich
Mastergrade in der Weiterbildung sind akademische Grade auf der Grundlage einer abgeschlossenen spezialisierten Ausbildung (Weiterbildung) mit starkem Berufsbezug, für die ein abgeschlossenes Bachelorstudium, Diplomstudium oder Masterstudium bzw. eine gleichwertige Qualifikation Zulassungsvoraussetzung ist. Berufsrechtlich können Mastergrade in der Weiterbildung in einigen Fällen fachliche Voraussetzung für die Zulassung zu bestimmten gewerblichen Tätigkeiten sein und führen zu einer speziellen beruflichen Qualifikation auf akademischer Basis für den privaten Arbeitsmarkt.
 
Die Mastergrade in der Weiterbildung sind nicht identisch mit den Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien (Masterstudien), auch wenn sie zum Teil denselben Wortlaut haben.
 
Internationale Bewertung
Mastergrade entsprechen den Spezialisierungsstudien, die in manchen Staaten parallel zu den Doktoratsstudien eingerichtet sind. (z.B. „Mater Universitario" in Italien, "Licentiat" in Schweden; "Diplôme d'études approfondies" in Frankreich [nur ungefähre Entsprechung]; "Maestro" in Spanien). Auf Grund eines Mastergrades in der Weiterbildung ist auch nicht mit einer Zulassung zu einem Doktoratsstudium im Ausland zu rechnen.
 
Führung des akademischen Master-Grades
 
Gemäß § 88 UG sind InhaberInnen eines Mastergrades berechtigt, diesen in vollem Wortlaut oder abgekürzt (z.B. "MA", "MSc") ihrem Namen nachzustellen. Auch das Recht auf Eintragung in Urkunden in abgekürzter Form ist damit verbunden. Bezüglich der Berechtigung zur Gradführung im Ausland existieren bilaterale Abkommen, welche die Führung des erworbenen Mastergrads im entsprechenden Vertragsland regeln. So gibt es etwa ein bilaterales Abkommen zwischen Österreich und Deutschland. Aufgrund dieser Abkommen können AbsolventInnen den an der Donau-Universität Krems erworbenen Mastergrad im jeweils anderen Staat führen.
 
Die österreichischen Mastergrade in der universitären Weiterbildung werden unter anderem nach Abschluss von Universitätslehrgängen verliehen, die in Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen mit entsprechenden ausländischen Masterstudien vergleichbar sind.
 
Leistungen aus Universitätslehrgängen sind für ordentliche Studien anerkennbar (§78 UG(7)). Die Entscheidungshoheit liegt immer bei der anerkennenden Organisation/Universität.
 
Ausschließlich aufgrund eines Mastergrades aus der universitären Weiterbildung ist nicht automatisch mit einer Zulassung zu einem Doktoratsstudium/PhD-Studien zu rechnen.
 
 
 
Studium an der Donau-Universität Krems und Bologna-Prozess
 
Ziel der Bologna-Erklärung ist die Schaffung eines europäischen Hochschulraumes bis 2010. Dies soll durch die Umsetzung der sogenannten Bologna-Ziele erreicht werden:
  • Einführung eines Systems leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse (Diploma Supplement)
  • Schaffung eines zweistufigen Studiensystems
  • Einführung eines Leistungspunktesystems nach dem ECTS-Modell
  • Förderung größtmöglicher Mobilität von Studierenden, Lehrenden, Wissenschafter/innen und Verwaltungspersonal
  • Förderung der europäischen Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung
  • Förderung der europäischen Dimension im Hochschulbereich.
  • Lebensbegleitendes Lernen / Durchlässigkeit des Bildungssystems und Anerkennung von früher erworbenen Qualifikationen
 
Der Bologna-Prozess umfasst also ein breites Spektrum von Zielen und Vorhaben. Die Donau-Universität Krems bekennt sich zu diesen Zielen und setzt diese in ihrem definierten Tätigkeitsbereich um. Konkret sind das
  • Ausweisung von ECTS Punkten in allen Universitätslehrgängen
  • Ausstellung des Diploma Supplements gemeinsam mit dem Abschlusszeugnis
  • Vollteilnahmeberechtigung für Studierende und Personal bei Mobilitätsprogrammen (Erasmus)
  • Qualitätssicherungssystem entsprechend den europäischen Standards
  • Förderung der Internationalisierung bei Studierenden und Vortragenden (hoher Anteil an internationalen Studierenden und Lehrenden) und unterstützende Sprachpolitik
  • Lebensbegleitendes Lernen durch die gezielte Gestaltung der Studienangebote für Berufstätige (Modularisierung, Blockveranstaltungen) und Anerkennung von früher erworbenen Qualifikationen