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Highlights der Forschung

Energiesparen dank innovativer Sensortechnik
22.11.2016

Ein FFG-gefördertes Forschungsprojekt an der Donau-Universität Krems zielt auf eine neue technische Lösung zur Senkung von Energieverbrauch und -kosten in Gebäuden ab

Der ineffiziente Betrieb von Heizungs- und Kühlungsanlagen bleibt meist jahrelang unentdeckt. Erhebliche Kosten und Ressourcenverschwendung sind die Folgen. Ein neues System soll Mängel aufzeigen und damit die Energieeffizienz steigern.

Nanopartikel gegen Papierzerfall
19.07.2016

Die an der Donau-Universität Krems entwickelte Entsäuerungsmethode gegen Papierzerfall soll im Nachfolgeprojekt bis zur Markreife gebracht werden

Das Forschungsprojekt NanoKult finalisiert die Entwicklung eines im Vorgängerprojekt DEACIMIC begonnenen Verfahrens zur Entsäuerung von Papier. Dokumente und Kunst auf dem Trägermaterial Holzschliffpapier, verwendet ab Mitte des 19. Jahrhunderts, sollen damit vor dem Zerfall gerettet werden.

Mission dauermagnetische Werkstoffe
13.07.2016

Eine neue Entwicklung unter Mitarbeit der Donau-Universität Krems soll Europas Schlüsseltechnologien unabhängiger von kritischen Rohstoffen machen

Vom Handy-Akku über Stähle bis zu Leuchtdioden: viele Produkte benötigen bei der Herstellung seltene Erden, die Europa fast vollständig zu hohen Preisen importieren muss. Das Horizon2020-Projekt Novamag unter Beteiligung des Zentrums für integrierte Sensorsysteme der Donau-Universität Krems will durch die Entwicklung dauermagnetischer Werkstoffe mit geringem Anteil seltener Erden die Industrie in Europa unabhängiger von den sich verknappenden Rohstoffen machen.

Computersimulationsmodelle zur Osteoporose-Früherkennung
12.07.2016

Ein FFG-gefördertes Forschungsprojekt will durch digitale Analyseverfahren die Befundungen von Osteoporose, aber auch Arthrose weiterentwickeln

Gängige Methoden der Osteoporose-Diagnose ermitteln die Knochenmineraldichte. Ihre Vorhersagekraft ist aber relativ gering. Nach bereits langjährigen Forschungen im Bereich des Knochens bearbeitet ein Forschungsteam mit Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer von der Donau-Universität Krems im Rahmen eines aktuellen Projekts mit der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften die Verbesserung von Diagnose und Früherkennung von Knochenveränderungen bei Osteoporose und Arthrose. Dazu werden neue digitale Analyseverfahren und Computersimulationsmodelle entwickelt.

Anschub für BürgerInnenbeteiligung in der Stadtplanung
06.07.2016

Das von der Donau-Universität Krems koordinierte EU-Projekt SmartGov setzt auf Fuzzy Cognitive Maps in der Entwicklung von Smart Cities

Teilhabe der Bevölkerung ist auch in der Stadtplanung die aktuelle Losung. Sogenannte „Fuzzy Cognitive Maps“ sollen als Simulationswerkzeug Planungsentscheidungen erleichtern und komplexe Zusammenhänge einfach zugänglich machen. Limassol in Zypern und Quart de Poblet in Spanien sind die beiden Pilotstädte.

Mit schnellerer Diagnostik zu gezielterer Sepsis-Therapie
31.03.2016

Horizon 2020-Projekt unter Beteiligung der Donau-Universität Krems erforscht verbesserte Diagnostikverfahren

Rund 7.500 Menschen sterben jedes Jahr in Österreich an Sepsis, einer systemischen Entzündungsreaktion auf eine Infektion. Im EU-finanzierten Forschungsprojekt „Next Generation Sepsis Diagnosis“ forschen zehn internationale Partner, darunter die Donau-Universität Krems nach verbesserten Diagnostikverfahren für diese schwere Erkrankung. Ziel ist ein rasches Verfahren, das den Erregernachweis von Tagen auf Stunden verkürzt. Angewendet werden soll es dort, wo Sepsis die häufigste Todesursache bildet: die Intensivstation im Spital.

Qualitätssprung für offene Daten
23.03.2016

Die Donau-Universität Krems erforscht neue Wege, um die Qualität von Daten auf offenen Datenportalen zu heben.

Die einfache und rasche Verfügbarkeit von Daten und Informationen regen nicht nur das Innovationspotenzial von Unternehmen an, innovative Lösungen und Datenanalysen können beitragen, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu lösen. Die Qualität der dazu verwendeten Daten spielt hierbei eine ganz entscheidende Rolle. Die Donau-Universität Krems erforscht daher im Projekt ADEQUATe, wie sich die Qualität von Daten auf offenen Datenportalen wie data.gv.at heben lässt.

Demenz: Grenzüberschreitendes Projekt erhebt Langzeitdaten

Donau-Universität Krems und die Karls-Universität Prag wollen gemeinsam bestehende Datenlücke schließen

Die Datenlage zu Demenz und zur Behandlung davon betroffener Personen in Österreich und der Tschechischen Republik ist dünn. Um dem Gesundheitssystem Daten zur Entscheidungsfindung zu liefern, startete jetzt ein vom Wissenschaftsfonds finanziertes Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Stefanie Auer, Donau-Universität Krems und der tschechischen Karls-Universität, Prof. Iva Holmerova. Ein Workshop in Stockholm Ende September lotete im Vorfeld die Möglichkeiten aus, Big Data für die Demenzforschung zu nützen.

Die e-card wird mobil

Neues KIRAS-Projekt am Zentrum für E-Governance untersucht die Möglichkeiten und Akzeptanz der e-card auf Handys und anderen mobilen Geräten

Das österreichische Sicherheitsforschungsförderungsprogramm (KIRAS) fördert in einem aktuellen Projekt zwei Jahre lang die Erforschung eines zeitgemäßen Identitätsmanagements im E-Health-Bereich, konkret: am Beispiel der österreichischen e-card. Im Fokus stehen die Abwägung des Nutzens, aber auch der potenziellen Gefahren einer multifunktionalen e-card-Applikation.

„Internet-Feuerwehr“ gegen Cybercrime

Gefährliche Cyberbedrohungen mit effektiven Informations- und Wissensmanagement abwehren

Im europäischen Cyberspace agieren eine Vielzahl an Stakeholdern mit unterschiedlichen Interessen, die ihren jeweiligen Beitrag zur Cyber-Sicherheit leisten. Das Projekt „CERT-Kommunikation II“ realisiert ein Modell für ein gemeinsames Informations- und Wissensmanagement im Kontext der Abwehr von typischen Bedrohungsszenarien, die als besonders gefährlich eingestuft werden.

Urbane Flächen für Energienutzung einsetzen

Ein neues Projekt untersucht die Nutzbarkeit von Sonneneinstrahlung auf städtischen Freiflächen

Die Auswirkungen des Klimawandels werfen eine wichtige Frage auf: Wie lässt sich eine geeignete Energieversorgung im urbanen Raum bewerkstelligen, bei der gleichzeitig ein behagliches Mikroklima beibehalten werden kann? Das Department für Bauen und Umwelt an der Donau-Universität Krems untersucht im FFG-Projekt InnoGOK (Nr. 850116) messtechnisch, ob sich die in Städten vorhandenen Freiflächen zur Solarenergienutzung verwerten lassen.

Neue Studie zur globalen Krankheitslast

Sterblichkeit durch Verkehrsunfälle sinkt in Österreich

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Österreich steigt. Das zeigt die „Global Burden of Disease Study 2013“, die am 18. Dezember 2014 im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlicht wurde. An der Studie war auch Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Brainin, Leiter des Departments für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin an der Donau-Universität Krems, beteiligt.

Somatoforme Störungen in Hausarztpraxen

Psychosomatische Weiterbildung kann die Belastung bei ÄrztInnen verringern

AllgemeinmedizinerInnen empfinden die Behandlung von Personen mit somatoformen Störungen im Vergleich zu „durchschnittlichen“ PatientInnen als deutlich belastender. Dabei fällt ÄrztInnen, die eine psychosomatische Zusatzausbildung besitzen, der Umgang mit dieser Gruppe von PatientInnen leichter. Das zeigt eine aktuelle Studie der Donau-Universität Krems, die im Dezember 2014 in der Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie veröffentlicht wurde.

RIZ Genius Ideenpreis: ZISS-Forscher Harald Steiner ausgezeichnet

Siegerprojekt in der Kategorie Forschung

Harald Steiner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Integrierte Sensorsysteme der Donau-Universität Krems, wurde für die Entwicklung eines passiven Sensorelements zur Überwachung von Grenztemperaturen mit dem RIZ Genius Ideenpreis 2014 in der Kategorie Forschung ausgezeichnet. Der neue Sensor dient zur Überwachung der Kühlkette während Transport und Lagerung sowohl im medizinischen Bereich als auch bei Lebensmitteln.

Studie zur Prävention von Typ-2-Diabetes

Interventionsprogramme bei Frauen und Männern gleich gut wirksam

Änderungen des Lebensstils und medikamentöse Therapien können die Entstehung von Typ-2-Diabetes bei Personen mit erhöhtem Risikoprofil hinauszögern oder sogar verhindern. Dass diese Interventionsmaßnahmen bei Frauen und Männern gleich gut wirksam sind, zeigt eine am 27. November 2014 im Fachjournal Diabetologia online veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse der Donau-Universität Krems und der Medizinischen Universität Wien.

Neue Technologie macht Sensoren flexibel

ZISS koordiniert Projekt zur Entwicklung kompakter Dünnschichtsensoren

Durch die Kombination von organischen Halbleitern mit mikromechanischen Systemen und flexiblen Trägermaterialien sollen Sensoren noch kompakter werden. In dem ERA-NET-Projekt COSiFlex arbeiten WissenschafterInnen aus Österreich und Taiwan gemeinsam an einer Lösung, die nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern auch kostengünstig ist. Koordiniert wird das Projekt vom Zentrum für Integrierte Sensorsysteme (ZISS) der Donau-Universität Krems.

Hilfe für Opfer von Menschenhandel

Neues Projekt erarbeitet Präventions- und Interventionsmöglichkeiten

Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung stellt die Exekutive und das psychosoziale Versorgungssystem vor große Herausforderungen. Ein österreichisch-deutsches Forschungsprojekt unter Beteiligung der Donau-Universität Krems schafft nun verbesserte Hilfsangebote für Betroffene.

Donau-Limes soll Welterbe werden

EU-Projekt entwickelte Strategien zum Schutz der Kulturstätten am römischen Grenzwall

Die antiken Grenzen des Römischen Reiches bilden in ihrer Gesamtheit eine einzigartige archäologische Stätte, deren Eintragung in die Welterbeliste der UNESCO beabsichtigt ist. Im EU-Projekt Danube Limes Brand wurde dafür in den vergangenen zwei Jahren Grundlagenarbeit geleistet.

Neues Projekt zu E-Partizipation gestartet

Stärkung der digitalen BürgerInnenbeteiligung bei politischen Entscheidungen

Die BürgerInnenbeteiligung bei Verwaltungsverfahren und politischen Entscheidungen zu unterstützen und damit Elemente der direkten Demokratie in Österreich zu stärken, ist Ziel des im Oktober 2014 gestarteten Projekts „Authentifizierung bei demokratischer Online-Beteiligung“. Die Projektpartner, darunter auch das Zentrum für E-Governance der Donau-Universität Krems, erforschen die sozialen, rechtlichen und technischen Anforderungen digitaler Identitäten, die bei verschiedenen E-Partizipationsmodellen eine Rolle spielen.

NÖ Innovationspreis: Donau-Universität Krems ausgezeichnet

Anerkennungspreise für die Projekte Lichtlabor und Abwassersensor

Bei der Verleihung des niederösterreichischen Innovationspreises wurden zwei Projekte der Donau-Universität Krems mit Anerkennungspreisen gewürdigt: das Lichtlabor am Department für Bauen und Umwelt und eine am Zentrum für Integrierte Sensorsysteme entwickelte Sonde zur Messung von Umweltparametern.

Roman Beigelbeck erhält NÖ Wissenschaftspreis

ZISS-Forscher mit Anerkennungspreis gewürdigt

Roman Beigelbeck, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Integrierte Sensorsysteme (ZISS) der Donau-Universität Krems, hat einen der vier Anerkennungspreise der Wissenschaftspreise des Landes Niederösterreich 2014 erhalten. Die Auszeichnung wurde Beigelbeck am 16. Oktober 2014 im Rahmen der niederösterreichischen Wissenschaftsgala von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in Grafenegg überreicht.

IEEE zeichnet ForscherInnen der Donau-Universität Krems aus

Rudolph J. Joenk, Jr. Award for Best Paper für den Prototyp eines barrierefreien Fahrkartenautomaten

Für ihre Veröffentlichung über die Gestaltung eines benutzerfreundlichen Fahrkartenautomaten wurden WissenschafterInnen des Zentrums für Kognition, Information und Management der Donau-Universität Krems mit dem Rudolph J. Joenk, Jr. Award for Best Paper 2013 ausgezeichnet. Der Award wird jährlich vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), dem weltweit größten Fachverband zur Förderung technologischer Innovationen, für einen Artikel vergeben, der in dem peer-reviewed Journal „IEEE Transactions on Professional Communication“ publiziert wurde.

Jaakko Tuomilehto unter den weltweit meistzitierten ForscherInnen

Stiftungsprofessor der Donau-Universität Krems in der Liste der Highly Cited Researchers von Thomson Reuters in zwei Kategorien vertreten

In gleich zwei Kategorien zählt Jaakko Tuomilehto, Leiter des Zentrums für Vaskuläre Prävention an der Donau-Universität Krems, zu den weltweit führenden WissenschafterInnen. Die Liste der „Highly Cited Researchers 2014“ repräsentiert die 3.200 SpitzenforscherInnen in 21 Fachgebieten der Natur- und Sozialwissenschaften. Ihre Publikationen zählen zu den meistzitierten Arbeiten der Jahre 2002 bis 2012. Tuomilehtos Publikationen wurden in diesem Zeitraum 45.587 Mal zitiert.

ZISS-Forscher mit Best Paper Award ausgezeichnet

Innovativer Ansatz zur Verbesserung von Ortungsverfahren mobiler Geräte

Beim Internationalen Workshop on Factory Communication Systems des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) wurde eine Arbeit von Forschern des Zentrums für Integrierte Sensorsysteme (ZISS) mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Reinhard Exel und Thilo Sauter erhielten den Preis für ihren Ansatz, die Genauigkeit von Ortungsverfahren funkvernetzter mobiler Geräte zu erhöhen.

Europäische Studie zeigt Nutzen von lebenslangem Lernen

Untersuchung liefert wertvolle Grundlagen im Bereich der Weiterbildungsforschung

Das EU-Projekt „Benefits of lifelong learning“ (BeLL) hat erstmals Daten zum Nutzen von Weiterbildung in Europa erhoben. Die Untersuchung unter Mitwirkung von Monika Kil von der Donau-Universität Krems liefert wertvolle Grundlagen im Bereich der Weiterbildungsforschung. Mehr als 8.500 Befragte aus zehn Ländern belegen, dass Weiterbildung neben dem Wissenserwerb zu persönlicher Vitalität, gesellschaftlicher Inklusion, Offenheit und Toleranz beiträgt.

Neuer Sensor misst Viskosität mithilfe von akustischen Wellen

Innovatives Konzept zur Untersuchung der Zähigkeit von Flüssigkeiten entwickelt

Ein neuartiger Sensor, der aus einem Gemeinschaftsprojekt zwischen der TU Wien, der Johannes Kepler Universität in Linz und des Zentrums für Integrierte Sensorsysteme der Donau-Universität Krems hervorgeht, erlaubt es, die Viskosität (Zähigkeit) von Flüssigkeiten mithilfe akustischer Wellen zu untersuchen. Das sogenannte Druckwellenviskosimeter birgt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die Analyse von Flüssigkeiten – von medizinischen Untersuchungen bis zu Qualitätskontrollen in der Industrie.

Gemeinsame Standards im Bereich "Open Data"

EU-Projekt soll die länderübergreifende Verwendung von Daten vereinfachen

Die Daten- und Informationslandschaft des öffentlichen Sektors länderübergreifend zu harmonisieren, ist Ziel des neuen EU-Projekts SharePSI (Shared Standards for Open Data and Public Sector Information). An dem bis 2016 laufenden Projekt ist auch das Zentrum für E-Governance am Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung beteiligt.

Thilo Sauter zum IEEE-Fellow ernannt

Auszeichnung des Institute of Electrical and Electronics Engineers

Thilo Sauter wurde zum Fellow des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) ernannt. Die Ehrenmitgliedschaft erhielt er für seine Beiträge zur Synchronisation und Sicherheit von Automatisierungsnetzwerken. An der Donau-Universität Krems leitet Sauter das Zentrum für Integrierte Sensorsysteme (ZISS) am Standort Wiener Neustadt.

Neue Chiptechnologie soll die Krebstherapie verbessern

Donau-Universität Krems erforscht Möglichkeiten zur Isolation von Tumorzellen aus dem Blut

Ein Mikrofluidic-Chip zur Isolation von zirkulierenden Tumorzellen aus dem menschlichen Blut wird derzeit von einem niederösterreichischen Projektkonsortium entwickelt. An dem Projekt aus dem niederösterreichischen „Life Science Call“-Programm ist auch die Donau-Universität Krems beteiligt.

Europortfolio

Europäisches Netzwerk von Portfolio-ExpertInnen und -PraktikerInnen

Europortfolio untersucht den Einsatz von ePortfolios in verschiedenen europäischen Ländern und vernetzt bestehende Initiativen und Projekte. Aus den bisherigen Erfahrungen in allen Bildungssektoren wird ein Netzwerk aus Best-Practice-Modellen und Materialien geschaffen, die als Open Educational Ressources zur Verfügung stehen werden. Ziel ist es unter anderem, ein gemeinsames Infrastrukturmodell für ePortfolios in Europa abzuleiten.

EUfolio - EU Classroom ePortfolios

Implementierungsmodelle für den Einsatz von ePortfolios in der Sekundarstufe

EUfolio untersucht den Einsatz von ePortfolios in der Sekundarstufe. Ausgehend von einer Analyse politischer Rahmenbedingungen und von ePortfolio-Strategien in Europa werden gemeinsame ePortfolio-Implementierungsmodelle abgeleitet, welche in Pilotprojekten der Sekundarstufe erprobt und systematisch evaluiert werden. Das soll zu einer evidenzbasierten ePortfolio-Entwicklung in Europa beitragen.

Neues Online-Tool für die Bildwissenschaften

FWF-Projekt erarbeitet „Brücken-Thesaurus“ zwischen Medienkunst und Kunstgeschichte

Innovative Arbeitsinstrumente für die Bildwissenschaften zu entwickeln, steht im Mittelpunkt des Projekts „Interactive Archive and Meta-Thesaurus for Media Art Research“ (AT.MAR), das vor kurzem unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. habil. Oliver Grau an der Donau-Universität Krems startete. Durch die erstmalige Überführung eines Archivs in eine „Web 2.0“-Struktur soll die Medien- und Bildforschung ein Werkzeug erhalten, das vergleichende Untersuchungen der Bildphänomene von der Renaissance bis heute ermöglicht und systematische Analysen der gegenwärtigen Bildrevolution unterstützt.

Innovative Therapieansätze in der Sepsis

Christian Doppler Labor erforscht neue Behandlungsmöglichkeiten

Am Christian Doppler Labor für Innovative Therapieansätze in der Sepsis werden in Kooperation mit Industriepartnern und klinischen Einrichtungen unterstützende Behandlungsverfahren und Diagnostiksysteme für die Sepsis entwickelt. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Viktoria Weber ist Leiterin des Labors, das im Jänner 2013 an der Donau-Universität Krems eröffnet wurde.

EU-Projekt "Together against violence"

Für ein gewaltfreies Leben junger Menschen

Der Umgang mit gewaltbetroffenen und gewaltbereiten Jugendlichen in stationären Einrichtungen der Jugendwohlfahrt steht im Mittelpunkt des EU-Projekts „Together against violence“. An dem Projekt aus dem Daphne-III-Programm ist auch das Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit der Donau-Universität Krems beteiligt.

Professionelle Berufsberatung

EU-Netzwerk NICE liefert die wissenschaftliche Basis

Bildungs- und Berufsberatung benötigt eine wissenschaftlich fundierte Basis, die sich an den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen lebensbegleitenden Lernens orientiert. Einen signifikanten Beitrag zur Weiterentwicklung der Bildungs- und Berufsberatung in Europa soll das Network for Innovation in Career Guidance & Counselling in Europe (NICE) leisten.

Neue Ansätze für die Osteoarthrose-Therapie

Wie Hyaluronsäure auf Entzündungsprozesse wirkt

Erkenntnisse für die Osteoarthrose-Therapie zu gewinnen, ist Ziel eines neuen Forschungsprojekts des Zentrums für Regenerative Medizin und Orthopädie am Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin. Im Mittelpunkt des Projekts „Evaluierung von anti-inflammatorischen und chondroprotektiven Effekten von Viskosupplementika aus unmodifizierter sowie thiolisierter Hyaluronsäure“ steht die Entwicklung eines Entzündungsmodells.

Karrieren von Forscherinnen erleichtern

Donau-Universität Krems ist Partner des neuen EU-Projekts GenderTime

Wie können Frauen im Wissenschaftsbetrieb gehalten werden und ihre wissenschaftlichen Karrieren gelingen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das im Dezember startende EU-Projekt GenderTime. Es schafft Best Practise-Beispiele und stellt Institutionen Indikatoren für erfolgreiche Forscherinnenkarrieren zur Verfügung. Die Donau-Universität Krems ist als Partner beteiligt und begleitet die Evaluation der Umsetzung von Action Plans.

ZISS erforscht Konzepte für smarte Sensoren

Neues Zentrum im Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin

Die MitarbeiterInnen des Zentrums für Integrierte Sensorsysteme (ZISS) entwickeln neue Konzepte für intelligente Sensoren. Dabei werden die Forschungsgebiete der Sensortechnologie, Mikroelektronik, Embedded Systems und Kommunikationstechnik interdisziplinär kombiniert.

Die dritte Mission im Hochschulmanagement

E3M macht Universitäten abseits von Lehre und Forschung messbar

Die Aktivitäten von Hochschulen abseits der beiden traditionellen Kernaufgaben Lehre und Forschung messbar zu machen, war Schwerpunkt im Projekt „European indicators and ranking methodology for university 3rd mission“ (E3M). An dem kürzlich abgeschlossenen EU-Projekt war auch das Zentrum für Bildungsmanagement und Hochschulentwicklung der Donau-Universität Krems beteiligt.

Edith Huber erhält Dr. Maria Schaumayer-Stiftungspreis

Erste repräsentative Studie zu Cyberstalking in Österreich

Für ihre Dissertation wurde Dr. Edith Huber am 25. Juni mit dem Dr. Maria Schaumayer-Stiftungspreis für NachwuchswissenschaftlerInnen ausgezeichnet. In der Arbeit mit dem Titel „Cyberstalking – Ein Phänomen des sozialen Wandels“ geht die Leiterin der Stabsstelle für Forschungsservice und Internationales der Frage nach, ob Telekommunikationstechnologien eine neue Form der Gewalt provozieren.

Dekan Stefan Nehrer zum Honorary Fellow ernannt

Studienergebnisse zu einer neuen Knorpelbehandlungsmethode in Montreal vorgestellt

Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer, Dekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin der Donau-Universität Krems, wurde zum Honorary Fellow der International Cartilage Repair Society ernannt.

Professor Brainin ist neuer Präsident der European Stroke Organisation

Positionierung in der Forschungslandschaft als wichtiges Anliegen

Während des Europäischen Schlaganfallkongresses Ende Mai in Lissabon übernahm Univ.-Prof. Dr. Michael Brainin, Leiter des Departments für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin, die Präsidentschaft der Europäischen Schlaganfallorganisation.

Neue Ergebnisse zur Schlaganfalltherapie

Donau-Universität Krems an internationaler Studie beteiligt

PatientInnen, die das Blutgerinnsel auflösende Medikament rt-PA innerhalb von sechs Stunden nach einem Schlaganfall erhalten, haben eine höhere Chance, weniger neurologische Folgeschäden zu erleiden, als ohne diese Behandlung. Dies zeigt die internationale Studie IST-3 (International Stroke Trial 3) der Universität Edinburgh, die heute im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlicht und zeitgleich bei der „European Stroke Conference“ in Lissabon vorgestellt wird. An der Studie beteiligt ist auch die Donau-Universität Krems.

Event Network Advancement

Die Vernetzung der TeilnehmerInnen bei Events unterstützen

Ziel des Forschungsprojekts Event Network Advancement (ENA) ist es, TeilnehmerInnen von Events bei ihrer Vernetzung zu unterstützen. Damit werden nicht nur grundlegende wissenschaftliche Fragestellungen im Bereich der Sozialen Netzwerkanalyse untersucht, sondern es werden vor allem auch neue kommunikative und technische Anwendungen zusammen mit dem Unternehmenspartner entwickelt.

Wie Diabetes auf das Gehirn wirkt

ePredice stellt den Lebensstil in den Mittelpunkt

Diabetes mellitus ist ein Risikofaktor für Schlaganfall und Herzinfarkt. Neuere Studien zeigen, dass bereits ein erhöhter Nüchternblutzuckerspiegel mit mikro- und makrovaskulären Gefäßveränderungen assoziiert ist. Eine bislang wenig beachtete Folgeerscheinung von Diabetes und Prä-Diabetes ist der kognitive Abbau, der im Rahmen des EU-Projekts Early Prevention of Diabetes Complications in Europe (ePredice) erstmalig in einer großen Studie erfasst wird.

Mehr Transparenz bei klinischen Studien

EU-Projekt UNCOVER liefert Maßnahmen gegen Datenverzerrung

Nur die Hälfte aller medizinischen Studien wird nach Ablauf der Untersuchung auch tatsächlich veröffentlicht. Konkrete Vorschläge für Maßnahmen zur Reduzierung von Publikationsbias bei klinischen Studien entwickelt das EU-Projekt UNCOVER (Evaluation and Development of Measures to Uncover and Overcome Bias due to Non-publication of Randomized Trials). An dem bis 2014 laufenden Projekt ist das Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie der Donau-Universität Krems mit drei Arbeitspaketen beteiligt.