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Science2business-Award für das Projekt SmartDiagnos der Donau-Universität Krems
Univ.-Prof. Dr. Viktoria Weber wurde mit ihrem Team für ein Kooperationsprojekt zur Verbesserung der Infektionsdiagnostik ausgezeichnet
12.05.2017
Der vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft bereitgestellte Science2business-Award zeichnet Österreichs beste Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft aus. Zu den diesjährigen Preisträger/innen zählt Univ.-Prof. Dr. Viktoria Weber, Leiterin des Zentrums für Biomedizinische Technologie der Donau-Universität Krems und des CD-Labors für Innovative Therapieansätze in der Sepsis.

Die Forschungskooperation der Donau-Universität Krems mit der Firma CubeDX GmbH zum Nachweis von Pathogenen in Vollblut überzeugte die Jury. Diese Partnerschaft zielt unter anderem im Rahmen eines von der EU unter Horizon 2020 geförderten Konsortiums auf die Verbesserung des Pathogennachweises bei Sepsis ab. Dazu soll ein Verfahren entwickelt werden, das die Zeit bis zum Vorliegen eines Ergebnisses von Tagen auf Stunden reduziert und direkt dort eingesetzt werden kann, wo Sepsis eine der häufigsten Todesursachen darstellt: auf den Intensivstationen von Spitälern.

 

Univ.-Prof. Dr. Viktoria Weber, die das Forschungsprojekt seitens der Donau-Universität Krems leitet, wurde dafür mit ihrem Team am 10. Mai 2017 bei der Verleihung der Science2business Awards in Wien mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem mit der frühzeitigen Einbeziehung klinischer Partner in die Entwicklung und mit der gelungenen Verschränkung zwischen universitären und unternehmerischen Partnern.

 

Zwei Projekte der Donau-Universität Krems unter den Top Ten
Neben SmartDiagnos war ein weiteres Projekt der Donau-Universität Krems als eine der zehn besten Kooperationen nominiert: Mit dem in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen pba3 BioMed GmbH durchgeführten Projekt über antimikrobielle Peptide für Anwendungen in extrakorporalen Adsorptionsverfahren war Dr. Jens Hartmann vom Zentrum für Biomedizinische Technologie ebenfalls im Finale vertreten. Ein Anerkennungspreis wurde für das Projekt NanoKult – Nanotechnologisches Restaurieren von Kulturgütern verliehen, das von der Universität Graz eingereicht worden war. An diesem Projekt ist mit Mag. Dr. Patricia Engel ebenfalls eine Mitarbeiterin der Donau-Universität Krems beteiligt.

 

Der erste Preis ging an Dr. Wieland Reichelt von der TU Wien für die Forschungskooperation rund um Arbuskuläre Mykorrhizapilze zur Steigerung der Ressourceneffizienz in der Landwirtschaft.


Weitere Informationen
www.smartdiagnos.eu
http://www.life-science.eu/success3/